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Älpler Überraschung

Heute folgt das vorerst letzte Rezept aus meiner kleinen „Älpler-Reihe“, diesesmal auch ohne Pasta:

Zutaten

800 Gramm   Salzkartoffeln
2     Eigelb
      Muskat
20 Gramm   Butter
3 Essl.   Milch; +/- je nach Kartoffelsorte
500 Gramm   Blattspinat
1/2     Zwiebel
2     Knoblauchzehen; +/- je nach Geschmack
20 Gramm   Butter
      Salz
      Pfeffer
      Muskat
250 Gramm   Schinkenwürfel
2     Tomaten; in Würfeln
1 Bund   Schnittlauch
250 Gramm   Käse; grob geraffelt
2–3     Zwiebeln; in Ringen
      Bratbutter

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen, in Salzwasser kochen und dann passieren. Diese mit Eigelb, Butter, Milch und Muskat zu einer feinen Masse vermengen. Die Kartoffelmasse mit einem Spritzbeutel oder mit einem Löffel in einer gebutterten Gratinform rechts und links anrichten.

Den Spinat in siedendes Salzwasser geben, einmal aufkochen und dann auf ein Sieb abschütten. Bei tiefgekühltem Spinat entfällt das Blanchieren.

Butter in einer Bratpfanne heiss werden lassen, die gehackte halbe Zwiebel und Knoblauch anschwitzen lassen und den gut ausgedrückten Spinat beigeben, zugedeckt fünf Minuten dämpfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Dann den Spinat in der Gratinform zwischen dem Kartoffelpüree anrichten.

Die Schinken‑ und Tomatenwürfel auf dem Spinat verteilen. Mit dem geschnittenem Schnittlauch bestreuen. Die Zwiebelringe goldgelb braten und zusammen mit dem grob geraffelten Käse darüber streuen.

Im auf 200°C vorgeheizten Backofen zwanzig Minuten überbacken.

Dazu passend: Ein gemischter Salat.

Tip: Wem das Püree beim Passieren zu fein wird, kann es auch mit einer Kartoffelpresse oder mit einem Kartoffelstampfer herstellen.

7.6.2007 22:08
Kartoffelgerichte, Aufläufe & Gratins
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Älpler-Rösti

Noch ein leckeres Älpler-Rezept:

Zutaten

100 Gramm   Hörnli; oder andere Teigwaren
500 Gramm   Geschwellte Kartoffeln (Pellkartoffeln)
2     Landjäger
150 Gramm   Urnerkäse; oder anderer Bergkäse
3     Zwiebeln
4 Essl.   Bratbutter
      Salz

Zubereitung

Teigwaren in Salzwasser weichkochen, abgiessen und abtropfen lassen. Kartoffeln schälen und reiben. Landjäger in kleine, Käse in grosse Würfelchen, Zwiebeln in Ringe schneiden. Landjager in einer Pfanne mit wenig heisser Butter braten. Zwiebeln beigeben und gut durchdünsten, dann die Teigwaren und die Kartoffeln beifügen. Würzen, restliche Butter zufügen und alles gut vermengen. Zugedeckt bei schwacher Hitze 15 Minuten braten. Käsewürfel beifügen, wenig untermengen und die Rösti bei etwas stärkerer Hitze nochmals etwa 5 Minuten knusprigbraten. Auf eine Platte stürzen.

6.6.2007 11:05
Kartoffelgerichte, Pastagerichte
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Älpler Pesto

Weiter geht es mit den Abwandlungen:

Zutaten

2 gross.   Bund Petersilie
2 Essl.   Pinienkerne
2     Knoblauchzehen
50 Gramm   Gruyere; gerieben
50 ml   Olivenöl
150 Gramm   Rahmquark
      Salz
      Pfeffer
500 Gramm   Festkochende Kartoffeln
200 Gramm   Älplermagronen; oder andere Teigwaren in Röhrenform

Zubereitung

Petersilie, Pinienkerne und Knoblauch so fein wie möglich hacken. Mit dem Käse, Olivenöl, Rahmquark, Salz und Pfeffer zu einer dicken Sauce verrühren.

Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm grosse Würfel schneiden.

Reichlich Salzwasser aufkochen. Kartoffeln und Teigwaren hineingeben und bissfest garen.

Etwas vom Kochwasser zur Kräutersauce geben. Teigwaren und Kartoffeln abschütten, abtropfen lassen, dann sofort mit der Sauce mischen. Nach Belieben separat dazu noch etwas Käse servieren.

Quelle

  Anne-Marie Wildeisen in Meyers Modeblatt 11/99

5.6.2007 11:17
Kartoffelgerichte, Pastagerichte
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Älplermagronen-Gratin

Hier jetzt eine Abwandlung mit Rosenkohl, die ich selber sehr schätze:

Zutaten

400 Gramm   Rosenkohl, geputzt
500 Gramm   Kartoffeln, geschält, in Scheiben
300 Gramm   Älplermagronen, ersatzweise Hörnli oder kurze Makkaroni
0,6 Ltr.   Milch
      Salz, Pfeffer, Muskatnuss
100 Gramm   Gruyère, gerieben

Zubereitung

Rosenkohl und Kartoffeln knapp weich garen. Teigwaren al dente kochen. Alles in eine eingefettete Auflauf-Form schichten. Milch würzen und darüber giessen. Mit Käse bestreuen. Im 220 Grad heissen Ofen ca. 20 Minuten gratinieren.

4.6.2007 13:34
Kartoffelgerichte, Pastagerichte, Aufläufe & Gratins
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Älpler-Gratin

Nach meinem Eröffnungsrezept „Älplermagronen“ werde ich ab heute einige Abwandlungen bzw. Anlehnungen an dieses Rezept posten. Hier nun eine Variante mit Blumenkohl:

Zutaten

300 Gramm   Blumenkohl
1     Rüebli (Möhre)
1     Pfälzer Rüebli (gelbe Möhre)
500 Gramm   Kartoffeln
200 Gramm   Älpler Magronen, ersatzweise Hörnli oder kurze Makkaroni
1 gross.   Bund Petersilie
2 Essl.   Pinienkerne
2     Knoblauchzehen
50 Gramm   (Alp)Greyerzer; gerieben
200 Gramm   Magerquark
1     Ei
      Salz
      Pfeffer

Zubereitung

Gemüse und Kartoffeln schälen bzw. putzen. Den Blumenkohl in kleine Röschen teilen, Rüebli in Stifte oder Rädchen schneiden. Kartoffeln in ca. 1,5 cm kleine Würfeli schneiden.

Gemüse, Kartoffeln und Teigwaren zusammen in viel Salzwasser während ca. acht Minuten al dente kochen, abgiessen.

Petersilie, Pinienkerne und Knoblauch so fein wie möglich hacken. Mit Käse, Quark und Ei gut verrühren, würzen. Den Guss mit den anderen Zutaten mischen und in eine gebutterte Gratinform füllen. Im 220°C heissen Ofen ca. zwanzig Minuten gratinieren.

Ich wünsche guten Appetit!

4.6.2007 13:31
Kartoffelgerichte, Pastagerichte, Aufläufe & Gratins
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Älplermagronen nach Nidwaldner Art

Was liegt beim Thema meines Blogs näher, als zu Beginn eines meiner Lieblingsrezepte zu posten, bei dem sowohl Kartoffeln als auch Pasta verwendet werden. Zudem ist es auch ein gutes Beispiel dafür, dass man aus wenigen Zutaten und mit geringem Aufwand durchaus sehr schmackhafte Gerichte herstellen kann.

Die Rede ist von einem Eintopf aus der Schweiz, den „Älpler Magronen“. In der Basler Zeitung als uralte Crossover-Küche bezeichnet, gehört dieses Gericht zu den kulinarischen Köstlichkeiten, die es in etlichen Variationen gibt. Noch heute streiten die Schweizer darüber, ob nun Kartoffeln hinein gehören oder nicht. Die Urner zum Beispiel verzichten darauf, die Luzerner hingegen nicht. Für mich müssen Kartoffeln aber dabei sein.

Hier mein Rezept:

Zutaten

250 Gramm   Mittelgrosse Kartoffeln (z.B. Charlotte)
400 Gramm   Hörnli oder kurze Makkaroni
250 Gramm   Herzhafter Käse gerieben (z.B. Appenzeller,
      -Bergkäse oder Sbrinz)
100 ml   Rahm
150 ml   Milch
2 gross.   Zwiebeln
1–2     Knoblauchzehen
  Wenig   Butter für die Form
      Salz
  Etwas   Mehl
      Bratbutter (gesottene Butter) zum Braten
 
      ZUTATEN ANKESTÜCKLI
750 Gramm   Säuerliche Äpfel (z.B. Gravensteiner)
30 Gramm   Butter
100 ml   Apfelsaft (oder Weisswein)
      Zucker

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In viel Salzwasser 5–8 Minuten kochen, dann die Hörnli dazu geben und zusammen kochen, bis die Nudeln "al dente" sind. Backofen auf ca. 160 Grad vorheizen und eine ofenfeste flache Gratinform buttern.

Das gekochte und gut abgetropfte Kartoffel/Hörnligemisch lagenweise mit dem geriebenen Käse in der Form verteilen. Rahm und Milch aufkochen und darüber giessen. Form in die Mitte des Ofens schieben und etwa 6–10 Minuten darin stehen lassen, bis der Käse geschmolzen aber nicht gebräunt ist.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in ca. 2 mm dicke Ringe schneiden, den Knoblauch fein hacken. Mehl darüber stäuben und in der Bratbutter unter Wenden golden braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und über die Magronen verteilen.

Dazu serviert man Apfelmus oder Ankestückli.

Tip: möglichst dickwandige Teigwaren verwenden die eine längere Kochzeit vertragen und trotzdem noch "al dente" sind.

Zubereitung Ankestückli

Äpfel schälen, in Schnitze schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Damit die Apfelschnitze sich an der Luft nicht braun verfärben, in der Bratpfanne sofort Butter erhitzen und die Apfelschnitze darin andünsten. Etwas Zucker darüber streuen und leicht karamelisieren lassen. Je nach Belieben mit den Apfelsaft oder Weisswein ablöschen und leise köcheln lassen bis fast die ganze Flüssigkeit eingekocht ist. Noch heiss zu den Älplermagronen servieren.

Varianten:

Bereitet man das Gericht ohne Kartoffeln, kocht man die Magronen sogleich in etwa 1,5 Liter Milch. So kann man auch verfahren, wenn man beim Mischen einige vom Vortag übriggebliebene gekochte und gewürfelte Kartoffeln hinzufügen will.

Berner Variante: Hier fügt man gerne noch 1–2 Cervelat hinzu. Diese in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Zwiebeln anbraten und anrichten.

[ Die (oder auch: der) Cervelat ist eine Schweizer Brühwurst und unterscheidet sich von der in Deutschland bekannten Cervelatwurst. In einigen Regionen der Schweiz ist der Cervelat auch als Cervelas oder Klöpfer bekannt. Unter diesen Bezeichnungen sowie unter dem Begriff Stadtwurst lässt sich die Spezialität auch in Süddeutschland finden. ]

(Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Cervelat)

2.6.2007 13:04
Kartoffelgerichte, Pastagerichte, Eintöpfe
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