Alle Beiträge mit dem Stichwort ‘Amflora’

Urheimat der Kartoffel verbietet alle Gen-Kartoffeln

Daran sollten sich Deutschland und die EU mal ein Beispiel nehmen! Bei der erwähnten Kartoffelsorte handelt es sich im Übrigen um die Amflora von BASF:

Während die EU dabei ist, die Gentechnik-Kartoffelsorte Solanum Tuberosum L. EH92–527–1 von BASF für den Anbau freizugeben, beschliesst die Regierung von Cusco – eine Region in den peruanischen Anden – alle gentechnisch veränderten Kartoffelsorten zu verbieten, berichtet das Londoner International Institute for Environment and Development (IIED). In dieser Region Südamerikas liegt die Urheimat der Kartoffel, und immer noch werden dort zahlreiche Varietäten, die einzigartig sind, auf herkömmliche Weise gezüchtet – über 3.000 wurden bislang gezählt.

(weiterlesen bei standard.at )

23.7.2007 12:29
Ernährung
Kein Kommentar »
Trackback

Stichwörter: ,

EU will Gen-Kartoffel von BASF genehmigen

Die Zulassung der Gen-Kartoffel „Amflora“ aus dem Hause BASF wird wohl nicht mehr zu verhindern sein. Die EU-Landwirtschaftsminister konnten sich gestern nicht einigen, ob die genmanipulierte, besonders stärkehaltige Kartoffel von BASF in Europa zugelassen werden soll. Jetzt muss die EU-Kommission diese Entscheidung fällen.

Diese hatte aber noch bevor am gestrigen Nachmittag die zuständigen Agrarminister der Gemeinschaft einen Entschluss fassen konnten, angekündigt, der Plant-Science-Tochter des Chemieriesen alle beantragten Genehmigungen für die industrielle Verwertung sowie als Futter‑ und Nahrungsmittel zu erteilen. Die EU-Kommission wird nun die genauen Auflagen und Genehmigungen ausarbeiten, die vermutlich bis Herbst vorliegen dürften.

17.7.2007 16:30
Ernährung
Kein Kommentar »
Trackback

Stichwörter: , ,

Entscheidung über Gen-Kartoffel vertagt

Der Rat der europäischen Umweltminister hat gestern auf seiner Sitzung in Luxemburg nicht über die Zulassung der von BASF entwickelten gentechnisch veränderten Amflora-Kartoffel entschieden. Die eigentlich vorgesehene Abstimmung wurde verschoben.

Die erste Abstimmung über die Zulassung von Amflora-Kartoffeln im „Ständigen Ausschuss“ hatte keine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten für oder gegen eine Zulassung ergeben. Der Rat der EU-Umweltminister kann nun bis zum 13. September 2007 eine Entscheidung mit der erforderlichen qualifizierten Mehrheit treffen. Sollte diese nicht zustandekommen, wird die EU-Kommission die Kartoffel zulassen. Es wäre seit 1998 die erste genveränderte Pflanze, die für den Anbau in der EU zugelassen wird.

(via TransGen )

29.6.2007 12:29
Ernährung
Kein Kommentar »
Trackback

Stichwörter: , ,

EU: Abstimmung über Gen-Kartoffel „Amflora“

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, beim morgigen EU-Umweltministerrat in Luxemburg gegen den Anbau der gentechnisch veränderten Kartoffel „Amflora“ der Firma BASF zu stimmen. Ein „Ja“ zu „Amflora“ würde erstmals seit 1998 wieder die Zulassung einer Gentech-Pflanze für den kommerziellen Anbau bedeuten.

Die im Stärkegehalt veränderte „Amflora“ enthält ein Resistenz-Gen gegen Antibiotika. Befürchtet wird, dass die Antibiotika-Resistenz auf Bakterien im Magen-Darm-Trakt von Menschen und Tieren übertragen wird und damit bestimmte Medikamente ihre Wirksamkeit verlieren. Mit einem ersten Versuch, „Amflora“ zuzulassen, war BASF Ende letzten Jahres gescheitert. Obwohl „Amflora“ hoch umstritten ist, gibt es in Deutschland bereits für sieben Millionen Knollen auf 155 Hektar eine Zulassung zur Freisetzung. Das ist die großflächigste Freisetzung, die es hierzulande je gegeben hat.

Ein Rechtsgutachten des BUND hat ergeben, dass in Deutschland und in der EU für Freisetzungen keine Flächenbeschränkung existiert. Laut BUND genügen jedoch bereits wenige Hektar, um zu erproben, wie Gentech-Pflanzen auf die Umwelt wirken. Im europäischen und deutschen Recht müsse künftig einheitlich geregelt werden, dass Freisetzungen lediglich Forschungszwecken und nicht der Vorbereitung der kommerziellen Nutzung dienen dürfen.

Der Sprecher des BUND: „Agrarminister Seehofers neuerdings öffentlich geäußerte Zweifel am Nutzen der Agro-Gentechnik nützen wenig, wenn dem nicht entsprechende Taten folgen. Wir brauchen in Europa klare und einheitliche Gesetze zur Begrenzung der Risiken der Agro-Gentechnik. Leider hat Herr Seehofer während seiner EU-Ratspräsidentschaft im letzten halben Jahr überhaupt nichts in dieser Richtung unternommen.“

27.6.2007 17:24
Ernährung
Kein Kommentar »
Trackback

Stichwörter: , ,

schliessen
E-mail an...