5000 Portionen Pasta

Auch nicht schlecht! Der Koch Guido Marcheggiani hat in Lugano rund 5000 Portionen Pasta alla Bolognese zubereitet. Und das in nur In 19 Minuten und 21 Sekunden. (In der Zeit schaffe ich noch nicht mal 4 Portionen). Der 67-Jährige hofft damit auf einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde…

(via nachrichten.ch )

3.6.2007 19:39
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Wenn die Pasta nach Nudeln schmeckt

dann kann doch irgendetwas nicht stimmen. Habe gerade einen netten Artikel darüber beim Hamburger Abendblatt entdeckt…

2.6.2007 21:12
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Spitzenpreise für Kartoffeln

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, haben sich Speisekartoffeln mit der letzten Ernteperiode von Frühjahr bis Herbst 2006 deutlich verteuert: Vor allem seit Juli 2006 waren überdurchschnittliche monatliche Teuerungsraten zwischen 34,1 % und 42,6 % gegenüber dem jeweiligen Vorjahresmonat zu beobachten. Wesentlich für den Preisauftrieb bei Kartoffeln war, dass der saisonübliche Preisrückgang im Vergleich zu den früheren Jahren recht gering ausfiel. Ein Grund dafür dürften die außergewöhnlichen Witterungsverhältnisse (lange Hitzeperiode) des Jahres 2006 sein.

Infolge der hohen Kartoffelpreise mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher auch mehr für tiefgefrorene Pommes Frites zahlen (+ 15,2 % von Juli 2006 bis März 2007). Dagegen zogen die Preise für Kartoffelchips im gleichen Betrachtungszeitraum nur leicht an (+ 2,0%).

Mit der neuen Ernte (Frühkartoffeln) kommt es saisonüblich zu erheblichen Preisanstiegen für Speisekartoffeln, so dass eine Preisentspannung bei Kartoffeln kurzfristig nicht zu erwarten ist. Auch die längerfristige Betrachtung für Speisekartoffeln relativiert die Preisentwicklung des letzten Jahres nur geringfügig: Mit einer Teuerungsrate von 33,3 % im Zeitraum 2000 bis 2006 liegt die Erhöhung der Preise für Speisekartoffeln um das dreifache über der allgemeinen Preisentwicklung der Verbraucherpreise (+ 10,1 %; darunter Nahrungsmittel: + 7,7%).

Quelle: Statistisches Bundesamt

2.6.2007 13:36
Ernährung
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Immer Ärger um Linda

TV-Tip 4.6.2007

Der Kampf um eine Kartoffel

Fast 30 Jahre war sie beliebt und begehrt: Linda, ein Star unter den Kartoffelsorten. Dann beschloss ihr Züchter, sie vom Markt zu nehmen. Denn er hatte eine bessere Sorte, der man keine Konkurrenz machen wollte.“Wir können selbst entscheiden, ob wir Linda weiter verkaufen oder nicht“ meinte er. Der Ärger begann. Die Verbraucher wollten weiter Linda auf dem Speisezettel.

In aller Öffentlichkeit wurde gekämpft und gestritten, die Gegner gingen vor Gericht. Auf dem Höhepunkt des Streits wurde eine ganze Ernte beschlagnahmt – alles wegen Linda. Linda ist mittlerweile zum Symbol geworden. Längst geht es nicht mehr nur um eine x-beliebige Knolle, sondern um das Prinzip: Wer bestimmt, was auf unseren Tisch kommt? Warum darf der Kunde nicht wählen, was er kaufen will? „Der Verbraucher will Linda“, sagt Kartoffelbauer Karsten Ellenberg. Und: „Der Markt soll entscheiden.“ Aber der Streit um Linda zeigt, wie kompliziert der Markt ist. Nahrungsmittel sind nämlich längst zum globalen Geschäft geworden. Da geht es um Patente und Schutz-rechte, und letztlich um die Frage: Wem gehören die genetischen Ressourcen der Natur?

Länger als ein Jahr hat Autor Hanns-Christoph Koch den Kampf um die Kartoffel mit seinem Team verfolgt, hat Verbrauchermärkte besucht und Spitzenköchen über die Schulter geschaut, hat mit Forschern gesprochen und Saatgutexperten befragt. Und ganz nebenbei hat er viele andere Kartoffelsorten kennengelernt – wohlschmeckend und „vom Markt“ ausrangiert.

„Immer Ärger mit Linda“ ist ein Film über die globalisierte Welt der Pflanzen und des Geschmacks, über den großen Streit wegen einer kleinen Kartoffel und über eine Frage, die alle berührt: Wer bestimmt was auf unseren Teller kommt?

Sendetermin:
Montag, 4. Juni 2007, 22.30 – 23:15 Uhr, SWR

Quelle: SWR Pressedienst

2.6.2007 13:17
TV
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Älplermagronen nach Nidwaldner Art

Was liegt beim Thema meines Blogs näher, als zu Beginn eines meiner Lieblingsrezepte zu posten, bei dem sowohl Kartoffeln als auch Pasta verwendet werden. Zudem ist es auch ein gutes Beispiel dafür, dass man aus wenigen Zutaten und mit geringem Aufwand durchaus sehr schmackhafte Gerichte herstellen kann.

Die Rede ist von einem Eintopf aus der Schweiz, den „Älpler Magronen“. In der Basler Zeitung als uralte Crossover-Küche bezeichnet, gehört dieses Gericht zu den kulinarischen Köstlichkeiten, die es in etlichen Variationen gibt. Noch heute streiten die Schweizer darüber, ob nun Kartoffeln hinein gehören oder nicht. Die Urner zum Beispiel verzichten darauf, die Luzerner hingegen nicht. Für mich müssen Kartoffeln aber dabei sein.

Hier mein Rezept:

Zutaten

250 Gramm   Mittelgrosse Kartoffeln (z.B. Charlotte)
400 Gramm   Hörnli oder kurze Makkaroni
250 Gramm   Herzhafter Käse gerieben (z.B. Appenzeller,
      -Bergkäse oder Sbrinz)
100 ml   Rahm
150 ml   Milch
2 gross.   Zwiebeln
1–2     Knoblauchzehen
  Wenig   Butter für die Form
      Salz
  Etwas   Mehl
      Bratbutter (gesottene Butter) zum Braten
 
      ZUTATEN ANKESTÜCKLI
750 Gramm   Säuerliche Äpfel (z.B. Gravensteiner)
30 Gramm   Butter
100 ml   Apfelsaft (oder Weisswein)
      Zucker

Zubereitung

Kartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. In viel Salzwasser 5–8 Minuten kochen, dann die Hörnli dazu geben und zusammen kochen, bis die Nudeln "al dente" sind. Backofen auf ca. 160 Grad vorheizen und eine ofenfeste flache Gratinform buttern.

Das gekochte und gut abgetropfte Kartoffel/Hörnligemisch lagenweise mit dem geriebenen Käse in der Form verteilen. Rahm und Milch aufkochen und darüber giessen. Form in die Mitte des Ofens schieben und etwa 6–10 Minuten darin stehen lassen, bis der Käse geschmolzen aber nicht gebräunt ist.

In der Zwischenzeit die Zwiebeln in ca. 2 mm dicke Ringe schneiden, den Knoblauch fein hacken. Mehl darüber stäuben und in der Bratbutter unter Wenden golden braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und über die Magronen verteilen.

Dazu serviert man Apfelmus oder Ankestückli.

Tip: möglichst dickwandige Teigwaren verwenden die eine längere Kochzeit vertragen und trotzdem noch "al dente" sind.

Zubereitung Ankestückli

Äpfel schälen, in Schnitze schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Damit die Apfelschnitze sich an der Luft nicht braun verfärben, in der Bratpfanne sofort Butter erhitzen und die Apfelschnitze darin andünsten. Etwas Zucker darüber streuen und leicht karamelisieren lassen. Je nach Belieben mit den Apfelsaft oder Weisswein ablöschen und leise köcheln lassen bis fast die ganze Flüssigkeit eingekocht ist. Noch heiss zu den Älplermagronen servieren.

Varianten:

Bereitet man das Gericht ohne Kartoffeln, kocht man die Magronen sogleich in etwa 1,5 Liter Milch. So kann man auch verfahren, wenn man beim Mischen einige vom Vortag übriggebliebene gekochte und gewürfelte Kartoffeln hinzufügen will.

Berner Variante: Hier fügt man gerne noch 1–2 Cervelat hinzu. Diese in kleine Stücke schneiden und zusammen mit den Zwiebeln anbraten und anrichten.

[ Die (oder auch: der) Cervelat ist eine Schweizer Brühwurst und unterscheidet sich von der in Deutschland bekannten Cervelatwurst. In einigen Regionen der Schweiz ist der Cervelat auch als Cervelas oder Klöpfer bekannt. Unter diesen Bezeichnungen sowie unter dem Begriff Stadtwurst lässt sich die Spezialität auch in Süddeutschland finden. ]

(Weitere Infos: http://de.wikipedia.org/wiki/Cervelat)

2.6.2007 13:04
Kartoffelgerichte, Pastagerichte, Eintöpfe
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