Archiv für die Kategorie 'Casual Friday'

Schöne neue Welt…

Da kann man mal sehen, wohin die Überwachungs-Paranoia führen kann. Ich wünsche den Amis jedenfalls viel Spass mit der Menge an Daten… ;-)

„Die kopieren das ganze Internet“

Im Zusammenhang mit dem geplanten Immunisierungsgesetz der USA für Telefongesellschaften und Internet Provider, die sich an rechtswidrigen staatlichen Überwachungsmaßnahmen beteiligt haben, rührt ein einzelner Mann zur Zeit in Washington kräftig die Trommel: Mark Klein, heute 62, war in den vergangenen Jahren Techniker mit Management-Funktionen bei AT&T. Er hat die Abhörmaßnahmen des Nachrichtendienstes NSA unmittelbar beobachten können und macht seine Erfahrungen nun öffentlich.

Den ganzen Artikel findet Ihr bei intern.de

30.11.2007 11:46
Casual Friday, Privacy
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Der Überwachungsstaat

Einige geneigte Leser werden sich jetzt sicher fragen, was dieses Thema in einem Foodblog zu suchen hat!? Die Antwort ist ganz einfach: Dieses Thema betrifft oder wird jeden betreffen, der in diesem unseren zunehmend von Paranoia und Regulierungswahn heimgesuchten Land lebt. Es geht jeden an, egal ob Politaktivist oder in seiner Küche hantierender Hobbykoch.

Der Staat (und die Wirtschaft) sammelt heutzutage über jeden Bürger derartig viele Daten, wie es früher undenkbar gewesen wäre. Und das Merkwürdige ist, kaum einer regt sich darüber auf. Auch das war früher anders. Und mit „früher“ ist nicht die graue Vorzeit gemeint, sondern z.B. das Jahr 1983. Damals sollte es – wie zu dieser Zeit noch alle 10 Jahre üblich – eine sogenannte Volkszählung stattfinden. Doch zur völligen Überraschung der Behörden regte sich ein zuerst zarter Widerstand dagegen, der sich dann schnell quer durch die Bevölkerung ausbreitete. Hunderttausende – vom Sponti bis zur Omi – drohten mit einem Volkszählungsboykott.

Was war passiert? Die Politiker und die Statistiker hatten völlig übersehen, dass die zunehmende Computerisierung ganz neue Möglichkeiten bot, mit den Daten der Volkszählung umzugehen und sie möglicherweise zum Nachteil der Bevölkerung zu verwenden. Aus diesem Grund und wegen methodischer Mängel kippte das Bundesverfassungsgericht die 83er Volkszählung und gab den Boykotteuren und Protestlern recht.

Heute werden tagtäglich Unmengen mehr an Daten über die Bürger gesammelt – die Abschaffung des Bankgeheimnisses ist eines der letzten Beispiele. Einige wenige weitere Schlagwörter sind die Vorratsdatenspeicherung, die gerade eingeführte bundeseinheitliche Personenkennziffer oder die geplante Onlinedurchsuchung ohne richterliche Anordnung. Und obwohl auch die technischen Möglichkeiten der Erfassung und Auswertung seit den 80er-Jahren ins Unermessliche gestiegen sind, regt sich in der breiten Bevölkerung niemand gross darüber auf. Und das, obwohl Umfragen zeigen (z.B. stern-Umfrage Juni 2007), das die Bundesbürger mehrheitlich gegen Schäubles Sicherheits-Pläne sind. Wieso also regt sich nur so wenig Widerstand, was hat sich verändert?

Diese Frage kann auch ich nicht beantworten. Für mich heisst aber die Schlussfolgerung, dass ich meine Position des „gut informierten Sympathisanten“ aufgebe und mich wieder aktiv am Widerstand gegen die Auswüchse des Überwachungsstaates beteilige. Besser spät als nie! Wie hiess es doch in den 80ern: „Widerstand ist machbar, Herr Nachbar“.

Und für alle die, die (wieder einmal) sagen, dass sie nichts zu verbergen hätten und sich deshalb keine Sorgen machen müssen, sei als kleiner Anstoss zum Nachdenken diese undogmatische interaktive Flash-Animation empfohlen: Absolut sehenswert Panopticom.

Ich werde jedenfalls auch zukünftig hier zu diesem Themenbereich schreiben. Und das bewusst in diesem Blog und nicht in einem speziell auf dieses Thema spezialisierten!

7.9.2007 18:00
Casual Friday, Privacy
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Rolling Stones für Privatkonzert

Wie der Spiegel vor etwa 14 Tagen meldete, gönnte sich eine bekannte Deutsche Bank den Luxus, für „nur“ 4 Millionen Euro die Rolling Stones zu einem Privatkonzert für immerhin 600 Gäste einzufliegen!

In dem Bericht heisst es u.a.:

In Branchenkreisen wurde darauf verwiesen, dass solche Kundenveranstaltungen für den Konzernbereich Corporate and Investment Banking (CIB) der Bank jedes Jahr stattfinden. Das ganze sei als eine Art Werbung zu sehen: Der Privatkundenbereich der Deutschen Bank leiste die gleiche Arbeit via Anzeige oder Fernsehspot. Außerdem müsse berücksichtigt werden, dass der CIB-Bereich im vergangenen Jahr bereinigte Erträge von knapp über 18 Milliarden Euro eingefahren habe und im ersten Quartal 2007 sogar schon 6,7 Milliarden Euro.

Ach so, klar, dann sind 4 Mille ja wirklich nur PEANUTS. Und schliesslich, man gönnt sich ja sonst nix!

So war es auch nicht das erste Mal, dass für zahlungskräftige Kunden der Sparte Weltstars eingeflogen wurden. Auch Rod Stewart, Stevie Wonder und Kylie Minogue spielten bei der alljährlichen Veranstaltung schon vor den von der Bank geladenen Managern. Sollten die Stones aber tatsächlich vier Millionen Euro Gage bekommen haben, wäre das wohl das mit Abstand teuerste musikalische Schmankerl, das sich das Geldinstitut jemals für einen solchen Abend leistete. Schon die Summe von 1,5 Millionen Euro, die Sängerin Minogue Berichten zufolge seinerzeit für ihre 40-Minuten-Show bekommen haben soll, führte zu hitzigen Diskussionen und zu einem eiligen Dementi der Bank.

Warum die Deutsche Bank das wohl nicht bekanntgeben möchte?

via Spiegel Online

3.8.2007 14:02
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Casual Friday

Ab heute werde auch ich mich der Tradition des ‚Casual Friday“ anschliessen und in dieser Rubrik immer Freitags solche Beiträge posten, die eigentlich thematisch nicht in mein Blog passen, mir aber erwähnenswert scheinen. Dabei kann es sich um aktuelle Themen handeln, ebenso wie Hintergründiges oder Unterhaltsames bis hin zu Skurrilem.

Für diejenigen, die den Begriff ‚Casual Friday‘ nicht kennen, sei auf den entsprechenden Eintrag bei Wikipedia verwiesen.

Als Casual Friday (auch Dress-Down Friday oder einfach Casual Day – englisch für lässiger oder zwangloser Freitag) bezeichnet man die in vielen Firmen praktizierte Gepflogenheit, an Freitagen legere oder sportliche Kleidung zu tragen. Werden normalerweise Anzüge mit Hemd und Krawatte getragen, sind freitags auch Jeans (in einigen Firmen sind Jeans grundsätzlich untersagt) und T-Shirt erlaubt. Mit der Einführung des Aloha Friday in Hawaiʻi (1966) wurde es gestattet, an diesem Tag Hawaiihemden zu tragen.

Was dort noch fehlt, ist allerdings der Hinweis darauf, dass dieser Begriff als Analogie seit etwa zwei Jahren eben auch in der Blogosphäre für das Posten themenfremder Beiträge in Blogs benutzt wird.

(weiterlesen bei Wikipedia )

3.8.2007 13:43
Casual Friday
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