Archiv für April, 2009

Spaghetti mit Champignonsauce

Zutaten

1     Fester Kopfsalat
1     Zwiebel
200 Gramm   Frische Champignons
  Etwas   Zitronensaft
200 Gramm   Junge Erbsen; (frisch, oder TK)
30 Gramm   Butter
1 klein.   Bund Kerbel oder Estragon
100 Gramm   Gekochter Schinken
      Salz und Pfeffer aus der Mühle
500 Gramm   Spaghetti

Zubereitung

Salat putzen, nur das feste helle Herz verwenden. Den Kopf durch den Stielansatz halbieren, dann vierteln und achteln, die Achtel wiederum in schmale Spalten schneiden.

Die Zwiebeln schälen und hacken. Champignons putzen und in Scheiben schneiden, direkt mit etwas Zitronensaft beträufeln, damit sie sich nicht dunkel verfärben. Frische Erbsen aus den Schoten holen.

Die Butter in einem weiten Topf zerlassen, darin die Zwiebel andünsten, jedoch nicht rösten. Erst die Erbsen, dann die Pilze und die Salatspalten dazu geben und alles unter gelegentlichem Wenden weich dünsten. Falls nötig, etwas Wasser angiessen.

Kerbel, oder Estragon hacken, den Schinken in feine Streifen schneiden. Beides zur Sauce geben, würzen, etwas durchziehen lassen und noch mal abschmecken.

In der Zwischenzeit die Nudeln in reichlich Salzwasser al dente kochen, abgiessen und noch feucht mit der Sauce vermischen.

Tipp: Wer Sahnesaucen mag, kann das Gemüse auch mit süsser Sahne statt mit Wasser angiessen.

30.4.2009 13:15
Pastagerichte
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Orangen-Spargel-Spaghetti mit Pancetta

Die Mengenangaben beziehen sich auf 2–3 Portionen:

Zutaten

500 Gramm   Weisser Spargel, geschält
1 gestr. TL   Zucker,
1 klein.   Orange, möglichst süss, nur den Saft,
1 klein.   Junge Knoblauchzehe, fein gehackt
1 klein.   Rote Spitzpaprika, süss mit leichter Schärfe,
      - brunoise geschnitten
1 gross.   Lauchzwiebel, in Scheiben, das Grün in Ringen
90 Gramm   Pancetta
1–2 Essl.   Estragonblätter, grob gehackt
1 Essl.   Kapern, abgetropft
      Olivenöl
      Salz
      Pfeffer, frisch gemahlen
35 Gramm   Butter
250 Gramm   Spaghetti
      Parmesan, in Spänen

Zubereitung

Spargel längs fein blättrig, also sehr dünn schneiden. Dafür evtl. den Sparschäler benutzen, mit einem guten Chefmesser geht es am Besten. Spargelstreifen in Olivenöl kräftig anrösten, etwas Zucker darüber streuen, ganz leicht karamelisieren lassen. Den Knoblauch, Lauchzwiebel und den Paprika einrühren, kurz durchschwenken, salzen und pfeffern, dann mit der Hälfte des Orangensafts ablöschen. Kurz dünsten lassen, der Orangensaft kocht dabei fast ein, da man bis zu diesem Punkt auf hoher Temperatur gearbeitet hat, dann den Rest des Safts dazugeben, erhitzen und nur noch mit aufgelegtem Deckel warmhalten. Der Spargel sollte nudelweich sein.

Derweil die Pasta in Salzwasser gar kochen. Pancetta in Streifen kross braten, dann kleinschneiden.

Nudeln abgiessen, sofort recht feucht zum Spargel geben, dazu die Butter in Flöckchen und den Estragon sowie die Kapern, kräftig untermengen, abschmecken.

Sofort auf Teller geben, Parmesan darüberhobeln, Pancetta aufstreuen.

24.4.2009 11:05
Pastagerichte
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Niemand will Gentech-Mais MON 810

Agrarministerin Aigner hat Aussaat in Deutschland gestoppt

Berlin (ots) – Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die Entscheidung von Bundesagrarministerin Ilse Aigner, das Aussäen des Monsanto-Genmais MON 810 zu verbieten, begrüßt. Die Verdachtsmomente, dass der Genmais Natur und Tierwelt schädige, seien so zahlreich, dass ein Verbot zwingend gewesen sei. Fütterungsstudien hätten gezeigt, dass der Genmais das Immunsystem von Mäusen schädige. Das Aussaatverbot für MON 810 sei ein großer Erfolg des jahrelangen Engagements von Umweltorganisationen und Ökoanbauverbänden. Ihr breites Bündnis habe mit überzeugenden fachlichen Argumenten eine falsche Weichenstellung in der Landwirtschaft verhindert.

Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger wies neben den Risiken des Genmaises für bestimmte Arten auch auf die Gefahr einer drohenden Abhängigkeit von den Saatgut-Unternehmen hin: „Ein Ausbringen von genverändertem Saatgut birgt unkalkulierbare wirtschaftliche Risiken für Landwirte und Imker. Letzteren wird ihr Honig gentechnisch verunreinigt, erstere geraten in eine wirtschaftliche Zwangslage, weil sie das Gen-Saatgut und zugleich die entsprechenden Pestizide von den Gentechnik-Konzernen kaufen müssen. Wer den Heilsversprechen der Gen-Saat-Hersteller auf den Leim geht und genverändertes Saatgut ausbringt, schadet der Landwirtschaft in Deutschland.“

Der BUND rufe die Bauern deshalb dazu auf, sich in gentechnikfreien Regionen zusammenzuschließen und alle vorhandenen landwirtschaftlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um Maisschädlinge mit konventionellen Ackermethoden zu bekämpfen. Gen-Saaten würden dabei nicht helfen.

Weiger: „Über 70 Prozent der Verbraucher lehnen Gentechnik im Essen aus guten Gründen ab. Gentechnisch verändertes Saatgut breitet sich unkontrolliert aus, gefährdet nachweislich Natur und Tierwelt und bedroht die Existenz von landwirtschaftlichen Betrieben, die gentechnikfrei arbeiten wollen. Frau Aigner hat dem Druck großer Gentechnik-Unternehmen nicht nachgegeben und in letzter Minute vor der Aussaat das Anbauverbot für MON 810 verhängt. Wir erkennen dies an und erwarten nun, dass sie konsequent bleibt und sich auf Brüsseler Ebene klar gegen die Zulassung anderer gentechnisch veränderter Pflanzen ausspricht.“

20.4.2009 10:20
Ernährung
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Kartoffelquiche mit Ziegenkäse

Zutaten

 
      TEIG
250 Gramm   Mehl
125 Gramm   Kalte Butter
1     Ei
1 Prise   Salz
 
      BELAG
300 Gramm   Ziegenkäse (z.B. Sainte-Maure)
250 Gramm   Mehlige Kartoffeln
150 Gramm   Crème double
1     Ei
      Salz
      Pfeffer; schwarz
1 Bund   Schnittlauch
250 Gramm   Hülsenfrüchte

Zubereitung

Die Kartoffeln waschen, dann knapp mit Wasser bedeckt ca. 25 Minuten garen. Etwas auskühlen lassen und pellen.

Das Mehl in eine Schüssel füllen und die Butter in kleinen Würfeln mit dem Ei und dem Salz dazugeben. Alles mit den Knethaken des Handrührers zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Zur Kugel formen und zugedeckt 30 Minuten kühlstellen.

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Eine Form (26 cm Durchmesser) einfetten, den Teig ausrollen, hineinlegen und einen Rand formen. Den Teigboden einige Male mit einer Gabel einstechen. Pergamentpapier darauflegen, mit den Hülsenfrüchten bedecken und 15 Minuten backen.

Inzwischen die Kartoffeln und den Ziegenkäse bis auf 5 Scheiben klein würfeln und mit der Crème double und dem Ei mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Den Schnittlauch abbrausen, kleinschneiden und untermischen.

Die Hülsenfrüchte und das Papier entfernen und die Kartoffelmischung auf dem Teigboden verteilen, mit den Käsescheiben belegen und weitere 20–25 Minuten backen.

Variante: Anstelle des Ziegenkäses können Sie auch 125 g Mozzarella verwenden.

8.4.2009 08:30
Kartoffelgerichte
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