Archiv für November, 2008

Betrug mit angeblichen Bio-Eiern: PETA stellt Strafanzeige

Heute Morgen enthüllte PETA Deutschland e.V. eine der größten Eier-Um‑ bzw. Falschetikettierungen, die es wohl je in der Bundesrepublik gegeben hat. Jeden Tag werden schätzungsweise über 300.000 Eier als Freiland‑ und Bioeier um‑ bzw. falschetikettiert, dabei werden die Hühner in einer tierquälerischen Bodenhaltung hinter einem Gitterverschlag gehalten. Der gesetzlich vorgeschriebene Auslauf fehlt komplett.

„Wenn Eier aus Bodenhaltung als Freiland‑ und Bioeier verkauft werden, dann ist das Betrug und nach unseren Recherchen verhärtet sich dieser Vorwurf“, so Dr. Edmund Haferbeck, Agrarwissenschaftler von PETA Deutschland e.V. heute morgen in Berlin.

Der Tierrechtsorganisation liegt umfangreiches Videomaterial aus zwei Betrieben der Firma Landkost in Spreenhagen und Bestensee vor. Die Aufnahmen dokumentieren nicht nur den fehlenden Auslauf sondern auch die katastrophale Tierhaltung in den Hallen. Die weiteren PETA-Ermittlungen ergaben, dass die Eier der geschundenen Tiere als Freilandeier in Berliner Supermärkten, vor allem bei Kaiser’s-Tengelmann (unter der Marke „Freiland-Landkost“) und EDEKA (unter der Marke „Freiland-Luisenhof“) verkauft werden.

Besonders pikant: die Eier werden zusätzlich über einen anerkannten und mehrfach ausgezeichneten Biohof in Deersheim vertrieben. Hierüber werden sie an weitere bekannte Handelskonzerne verkauft. So werden die Eier bei REWE unter der REWE Eigenmarke „Füllhorn“, bei EDEKA unter der EDEKA Eigenmarke „Bio Wertkost“, bei Coop unter der Coop Eigenmarke „Bio Coop“ und bei Penny unter der Eigenmarke „Naturgut“ angeboten. Auch der Babynahrungshersteller Hipp bezieht seine Eier von dem zweifelhaften Biohof, der offensichtlich Strohmann-Funktion hat.

„Überraschend war, dass das zuständige Veterinäramt in Spreenhagen über den nicht vorhandenen Auslauf seit längerer Zeit informiert ist“, so Dr. Haferbeck „Zusätzlich ist der Eierproduzent dem angeblich unabhängigen Kontrollsystem KAT aus Bonn angeschlossen und selbst eine der größten deutschen Tierschutzorganisationen bewirbt die Eier im Supermarkt. Hier hat offensichtlich alles versagt, was nur versagen kann“.

PETA Deutschland stellte heute Morgen Strafanzeige gegen die Firma Landkost aus Bestensee sowie gegen Biohof Deersheim GmbH.

26.11.2008 09:59
Ernährung
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Gefährliche Tafeltrauben bei Real

Greenpeace warnt vor türkischen Trauben der Supermarktkette Real. Laboruntersuchungen im Auftrag von Greenpeace haben ergeben, dass bei den „Kernlosen Tafeltrauben Sultanas“ die so genannte Akute Referenzdosis (ARfD) für das Pestizid Procymidon um mehr als das Doppelte überschritten wurde. Bereits das einmalige Überschreiten der ARfD kann bei Kindern und Erwachsenen akute Gesundheitsschäden verursachen. Gegen das Management des Konzerns Metro, zu dem auch Real und Kaufhof gehören, erstattet Greenpeace Strafanzeige wegen der wiederholten Vermarktung nicht verkehrsfähiger und potentiell gesundheitsschädigender Lebensmittel.

„Es darf nicht sein, dass immer wieder Tafeltrauben in Deutschland verkauft werden, die die Gesundheit der Verbraucher gefährden“, sagt Manfred Krautter, Chemie-Experte von Greenpeace. „Der Verkauf solcher Trauben muss gestoppt werden. Wir fordern die EU-Kommission und Bundesregierung auf, die Lebensmittelüberwachung zu verbessern und die Grenzwerte für Pestizide in Lebensmitteln zu verschärfen.“

Die analysierten Trauben wurden Mitte Oktober in einem Hamburger Real-Markt gekauft. Sie stammen von einem Produzenten im türkischen Antalya. Mit der heutigen Untersuchung findet Greenpeace bereits zum zehnten Mal Trauben bei Real und Kaufhof, in denen die ARfD überschritten wird.

Das in den Real-Trauben gefundene Pilzbekämpfungsmittel Procymidon ist in der EU für Trauben nicht zugelassen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Chemikalie die Bildung männlicher Hormone bei Säugetieren hemmt und so auch die normale Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen kann.

Die ARfD wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festgelegt. Obwohl im vorliegenden Fall der BfR‑ und WHO-Grenzwert überschritten war, wurde die geltende EU-Pestizid-Höchstmenge eingehalten. Der Grund: Bei der Festlegung der Höchstmengen für Pestizide berücksichtigte die EU-Kommission den ARfD-Wert nicht. Kein Einzelfall: Bereits im August hatte Greenpeace in dem Report „Die unsicheren Pestizidhöchstmengen in der EU“ auf fast 700 fehlerhaft festgelegte EU-Grenzwerte hingewiesen.

24.11.2008 10:23
Ernährung, Einkauf
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Rotbarsch-Nudeln

Zutaten

      Rotbarschfilets a 100–120 g
300 Gramm   Nudeln (Fettucine, Spaghetti, Tagliatelle)
 
      SUD
1 gross.   Fenchelknolle
1 gross.   Gemüsezwiebel
1 Bund   Frühlingszwiebeln
1     Knoblauchknolle, ganz – halbiert
1 Ltr.   Wasser
0,2 Ltr.   Weisswein, trocken
2 Essl.   Noilly Prat (Vermouth)
2 Essl.   Pernod
2     Lorbeerblätter
      Olivenöl
1 Essl.   Fenchelkörner
1 Essl.   Schwarzer Pfeffer
1/2 Essl.   Meersalz
 
      UND
4     Tomaten ohne Strunk
1 Bund   Petersilie

Zubereitung

Rotbarschfilets nach Gräten abtasten und gegebenenfalls entfernen und die Filets salzen. Nudeln "bissfest" kochen.

Für den Sud:

Fenchel vom Mittelkern entfernen und in Streifen schneiden, Fenchelgrün hacken. Frühlingszwiebeln ganz verarbeiten – das Weisse grob hacken, den grünen Teil sehr fein. Zwiebel schälen und würfeln und die ganze Knoblauchknolle halbieren. In einem breiten Topf alles Gemüse in Olivenöl andünsten und mit Wasser, Wein, Pernod und Vermouth ablöschen. Mit Pfeffer, angedrückten Fenchelkörnern und Salz würzen, gehacktes Fenchelkraut dazugeben. Alles 10 Minuten köcheln lassen.

Auf diesen Sud legt man die Rotbarschfilets und die vorgekochten Nudeln. Dann Deckel drauf und 15 Minuten bei kleiner Hitze ziehen lassen.

Nun Tomaten vom Strunk befreien und mit Petersilie klein hacken; nach der Garzeit über Nudeln, Rotbarsch und Sud geben. Alles vorsichtig durchmengen, auf einer grossen Platte anrichten und mit Weisswein verputzen.

19.11.2008 10:01
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Pasta mit Fisch und Blutwurst

Ein typisches Tim Mälzer Gericht: Hört sich in dieser Kombination merkwürdig an, schmeckt aber super:

Zutaten

1/2     Gemüsezwiebel
1     Säuerlicher Apfel
400 Gramm   Blutwurst
30 Gramm   Butter
1 Teel.   Gehackter Majoran
150 ml   Trockener Cidre oder Weisswein
250 ml   Schlagsahne
      Salz und Pfeffer aus der Mühle
400 Gramm   Pappardelle oder andere Bandnudeln
500 Gramm   Seeteufelfilet
3 Essl.   Öl

Zubereitung

Zwiebeln pellen und fein würfeln. Apfel schälen, entkernen und fein würfeln. Von der Blutwurst vier Scheiben abschneiden. Die restliche Wurst aus der Haut lösen und klein hacken.

Die Butter in einer Pfanne aufschäumen. Zwiebeln, Apfel und Blutwurstwürfel hineingeben und unter Rühren 4 Minuten braten, bis sich die Blutwurst aufgelöst hat.

Majoran dazugeben, mit dem Cidre oder Weisswein ablöschen und einkochen lassen. Dann Sahne dazugeben und 3 Minuten kochen lassen.

Die Sosse mit dem Pürierstab kurz anpürieren, salzen und pfeffern.

Pasta nach Packungsanweisung kochen, abgiessen und mit der Sosse mischen.

Inzwischen den Fisch in Scheiben schneiden. 2 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Fisch salzen und pfeffern und von jeder Seite 2 Minuten braten. In einer zweiten kleinen Pfanne die Blutwurstschieben im restlichen Öl braten.

Die Nudeln auf eine Platte geben, und Fisch und Blutwurst darauf verteilen.

Quelle: Tim Mälzer – VOX – Schmeckt nicht gibt’s nicht

15.11.2008 10:17
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Pasta mit Fisch nach Genueser Art

Zutaten

1     Zwiebel
2     Knoblauchzehen
1     Möhre
1 Stange   Bleichsellerie
1 Bund   Petersilie
1 Bund   Basilikum
1 Teel.   Rosmarin, frisch
6     Salbeiblätter
1 Dose   Tomaten (500 g)
1 kg   Schellfisch a. Stück
1 Essl.   Mehl
4 Essl.   Olivenöl
      Salz
      Pfeffer
1/2     Lorbeerblatt
400 Gramm   Feine Spaghetti (Nr. 3)

Zubereitung

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen. Möhre schaben und den Sellerie putzen. Die Petersilie, das Basilikum, den frischen Rosmarin und die Salbeiblättchen abbrausen, trockentupfen und und mit dem Gemüse zusammen feinhacken. Die Tomaten abtropfen lassen und grob zerkleinern.

Den Fisch gut säubern, waschen, abtrocknen und in Mehl wenden.

In einem flachen Schmortopf das Öl heiss werden lassen und das kleingehackte Gemüse und die Kräuter kurz anbraten. Die Tomaten dazugeben, mit einer Gabel zerdrücken und zugedeckt bei geringer Hitze dünsten.

Jetzt den Fisch in den Schmortopf legen, mit dem Salz, dem Pfeffer und dem Lorbeerblatt würzen. Zugedeckt im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Hitze (175°C) in etwa 45 Minuten garen lassen.

Inzwischen die Nudeln "al dente" kochen, abgiessen und in eine vorgewärmte Schüssel geben.

Den Fisch vorsichtig, damit er nicht zerfällt, auf einer vorgewärmten Servierplatte anrichten und 2–3 Esslöffel Sauce darübergiessen.

Die restliche Sauce durch ein Sieb über die Nudeln passieren, mit diesen gut verrühren und sofort servieren. Zum Fisch Salat oder kurz gedäpftes Gemüse reichen.

Ausser Schellfisch eignen sich auch alle anderen Fische mit festem Fleisch für das Gericht

11.11.2008 10:03
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Forellenlasagne mit Kräutersauce

Die Mengenangaben beziehen sich auf 2 Portionen:

Zutaten

8     Lasagne-Teigplatten
300 Gramm   Forellenfilet ohne Haut
500 ml   Sahne
1     Schalotte, fein geschnitten
1/2 Teel.   Koriander, gemahlen
2     Salbeiblätter, fein geschnitten
1 Essl.   Sauerampfer, fein geschnitten
1 Essl.   Wilden Schnittlauch, fein geschnitten
125 ml   Gemüsebrühe
1 Essl.   Mehlbutter
1/2     Zitrone, Saft
      Pfeffer
      Salz
      Muskat
      Butter

Zubereitung

Die Forellenfilets in Streifen schneiden und mit der Hälfte der Sahne, Koriander und etwas Salz in einen Cutter geben und zu einer Farce verarbeiten.

Für die Sauce Schalotten in einem Topf mit etwas Butter anschwitzen, mit Brühe und Zitronensaft ablöschen und um die Hälfte einkochen lassen. Dann Mehlbutter untermischen und die Sauce binden. Restliche Sahne, Salbei, Sauerampfer und Schnittlauch untermischen und kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit Pfeffer, Salz und Muskat abschmecken.

Die Lasagneblätter in Salzwasser bissfest kochen (bzw. nach Packungsanleitung vorbereiten).

Die Auflaufform mit Butter grosszügig ausfetten, Lasagneblätter einlegen, etwas Farce darauf geben und mit Sauce begiessen. Darauf wieder Lasagneblätter, Farce, Sauce und die letzten Teigplatten geben. Mit der restlichen Sauce übergiessen und bei 180°C (Ober‑ Unterhitze) ca. 20 Minuten im Ofen garen.

Quelle: Vincent Klink SWR/ARD 21.03.2001

8.11.2008 11:46
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Hobbyköche der Spitzenklasse gesucht!

Am 1. Oktober haben Bitburger und die Jeunes Restaurateurs (JR), Deutschlands junge Spitzenköche, den Bewerbungsaufruf für den Bitburger Gourmet-Gipfel gestartet. Männer, die gerne den Kochlöffel schwingen und statt Wein auch ein gutes Premium-Pils zum Menü mögen, können sich noch bis zum 15. Dezember 2008 mit einem Rezept bewerben, das hervorragend zu Bitburger Premium Pils schmeckt. Zu gewinnen gibt es ein persönliches Koch-Coaching mit einem Spitzenkoch der Jeunes Restaurateurs. Als abschließendes Highlight winkt die Mitwirkung an dem Menü für den Bitburger Gourmet-Gipfel am gleichen Abend. „Selbstverständlich wenden wir bei unserer Jury-Entscheidung Kriterien des gehobenen Kochhandwerks an. Wir sind davon überzeugt, dass sich ein hervorragendes Premium-Pils wie Bitburger sehr gut als Begleiter für ein Menü eignet“, so der Vorstand der JR.

Den Vorsitz der Jury, die aus den Rezept-Einsendungen zu den Kategorien Vorspeise, Fischgang, Fleischgang oder Dessert je ein Gewinnerrezept auswählen wird, hat Alexander Herrmann, Präsident der JR, inne. Auch das zweite Jurymitglied der Jeunes Restaurateurs steht jetzt fest: Johannes King, Regionalsprecher der Jeunes Restaurateurs für die Region Nord. „Wir freuen uns schon auf die kreativen Vorschläge und sind gespannt, wie sich die Gewinner dann in der Küche schlagen werden. Es wird auf jeden Fall eine echte Herausforderung für alle“, so King.

Die Köche für das persönliche Koch-Training sind jetzt ebenfalls bekannt: Johannes King (Söl’ring Hof, Sylt), Bernd Werner (Schloss Eberstein, Gernsbach), Mario Pattis (Romantik Hotel Pattis, Dresden) und Jens Dannenfeld (Restaurant L’escalier, Köln) werden sich der vier Gewinner annehmen und ihnen Tipps und Tricks aus der Profiküche zeigen. Die Gewinnergerichte werden verfeinert und an die Ansprüche der Gourmet-Küche angepasst. Im Anschluss bilden diese jeweils einen Gang des Menüs für den Bitburger Gourmet-Gipfel. Zu den Gästen gehören auch je drei Verwandte oder Freunde der Gewinner, die sich von den kulinarischen Kreationen zu Bier verwöhnen lassen können. Das Koch-Coaching und der Gourmet-Gipfel werden voraussichtlich am 30. Januar 2009 stattfinden.

Bewerbungen mit einer Beschreibung der Zubereitung, einer kurzen Erklärung, warum das Gericht gut zu Bitburger Premium Pils schmeckt und einem Foto des Gerichts sind online unter www.bitburger.de möglich oder per Email (Foto max. 300dpi) an gourmet-gipfel [ gourmet-gipfel #AT# bitburger-braugruppe.de - #AT# durch @ ersetzen ] oder per Post an: Bitburger Braugruppe GmbH, z. H. Christina Maagh, Römermauer 3, 54634 Bitburg.

Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2008. Bewerben können sich männliche Hobbyköche ab 18 Jahren.

5.11.2008 11:24
Events
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Cannelloni mit Kabeljau und Spinat

Zutaten

300 Gramm   Kabeljau
1     Zwiebel
30 Gramm   Butter
1 Bund   Dill
      Salz
      Weisser Pfeffer, frisch gemahlen
250 Gramm   Blattspinat
1     Ei
2 Essl.   Sahne
2     Schalotten
2 Essl.   Olivenöl
1 gross.   Dose Tomaten (Abtropfgewicht 500 g)
2 Teel.   Getrockneter Oregano
1 Essl.   Mehl
300 ml   Milch
1 Prise   Muskatnuss, frisch gerieben
50 Gramm   Parmesan, frisch gerieben
12     Vorgegarte Cannelloni
      Fett für die Form

Zubereitung

Den Fisch kleinschneiden. Die Zwiebel schälen, fein hacken. 20 g Butter erhitzen, die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Dill grob hacken. Mit dem Fisch zu dem Zwiebeln geben und etwa 5 Minuten mitdünsten. Alles pürieren, salzen und pfeffern.

Den Spinat verlesen, waschen, tropfnass bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen. Herausnehmen, etwas ausdrücken und grob hacken. Das Ei mit der Sahne verquirlen, den Spinat unterrühren und alles mit der Fischfarce mischen.

Die Schalotten schälen und fein hacken. Das Öl erhitzen und die Schalotten darin andünsten. Die Tomaten samt Saft dazugeben, etwa 20 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, Oregano würzen. Den Backofen auf 200°C (Gas Stufe 3) vorheizen.

Die restliche Butter zerlassen, das Mehl darin anschwitzen, unter Rühren die Milch zugiessen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, den Parmesan unterrühren. Eine Form ausfetten. Die Canelloni mit der Fisch-Spinat-Masse füllen, hineinlegen. Mit beiden Saucen begiessen. Im Backofen (Mitte) etwa 30 Minuten backen

3.11.2008 09:26
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Wird Hering bald zur teuren Delikatesse?

Der WWF kritisiert die in Luxemburg beschlossenen Fangquoten für den Ostsee-Hering. „Europas Fischereiminister riskieren die Zukunft des Herings und damit die Zukunft vieler Fischer. Sie ignorieren zum wiederholten Male die Empfehlungen der Wissenschaft zugunsten kurzfristiger wirtschaftlicher Interessen“, so WWF-Expertin Karoline Schacht. Die beschlossene Kürzung der Fangquote um 39 Prozent sei zwar ohne Zweifel eine „verdammt bittere Pille für die Fischer“, reiche aber trotzdem nicht aus, um für eine Erholung des Herings zu sorgen. Die Bestände sind aufgrund mehrerer schwacher Jahrgänge unter Druck geraten. Als mögliche Ursachen gilt neben der Überfischung auch der Klimawandel.

Der Wissenschaftliche Rat zu Erforschung der Meere (ICES) und die EU-Kommission hatten für die westliche Ostsee eine Senkung der Fangquote um 63 Prozent empfohlen. Treibende Kraft gegen diese hohe Quotensenkung war das deutsche Fischereiministerium. „Dieses Abschiedsgeschenk von Herrn Seehofer an die Fischer könnte sich noch als kostspieliger Bumerang erweisen“, so Schacht. Die Missachtung der wissenschaftlichen Vorschläge bedroht die Stabilität der Heringsbestände und könnte damit in Zukunft das Aus für weiterer deutscher Heringsfischer bedeuten, warnt der WWF.

Bei den ebenfalls beschlossenen Dorsch-Quoten haben sich die Minister hingegen an die wissenschaftlichen Vorgaben gehalten. Demnach wird die Fangquote in der westlichen Ostsee um 15 Prozent gesenkt. In der östlichen Ostsee, wo sich der Bestand langsam erholt, wird die Fangmenge hingegen um 15 Prozent angehoben. Die langsame Gesundung der Dorsch-Bestände liegt laut WWF an einem verbesserten Management und dem entschlossenen Vorgehen der EU gegen illegale Fischerei.

1.11.2008 11:06
Ernährung
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