Archiv für Oktober, 2008

Siegerrezept: Kartoffelravioli mit Flönz

Beim „Kölner Stadt-Anzeiger“-Rezept-Wettbewerb hatte die Jury eine schwer zu treffende Auswahl aus fast 300 Rezeptvorschlägen der Leser. Zur Auswahl des Siegerrezeptes kann man dennoch nur gratulieren.

Zitat: „Ganz regional, aber auch ganz modern hat Barbara Boettcher bei ihrem Vorschlag gedacht, der bei den fünf Jurymitgliedern sofort Aufmerksamkeit erregte: Kartoffelravioli gefüllt mit gebratener geräucherter Flönz. Nicht weniger als vier Eigelbe machen den Ravioliteig geschmeidig. Die kräftige Räuchernote der Blutwurst dämpft die ambitionierte Hobbyköchin, die regelmäßig für anspruchsvolle Freundinnen kocht, mit etwas Apfel, lässt aber noch so viel Kraft in der Farce, dass aus Hülle und Füllung ein verblüffend elegantes Gericht entsteht, das nichts mehr von der rustikalen Bodenständigkeit seiner Urmutter zeigt. Mit etwas Majoran verfeinert und in Nussbutter geschwenkt einhellig der Favorit der Jury.“

Den ganzen Artikel findet man hier. Von dort gibt es auch einen Link zum Rezept.

Im übrigen, wer’s nicht weiss: Flönz ist der Name für eine schwach geräucherte Blutwurst aus dem Rheinland, die aus hellem Brät mit kleinen Fettstücken besteht.

29.10.2008 08:24
Kartoffelgerichte, Events
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Thüringer Schusterpastete

Zutaten

750 Gramm   Kartoffeln, festkochend
2     Zwiebeln
150 Gramm   Roher Schinken
50 Gramm   Butter
4     Matjesfilets
300 Gramm   Schweinebraten; in Scheiben, gegart
1 Essl.   Stärkemehl
1     Ei
300 Gramm   Saure Sahne
      Salz
      Weisser Pfeffer

Zubereitung

Kartoffeln bissfest kochen, schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln und Schinken grob würfeln, in Butter anbraten. Dann die Matjes wässern, auf Küchenkrepp abtropfen lassen und in grössere Stücke, den Schweinebraten in Streifen schneiden.

Eine flache Auflaufform ausbuttern, eine Schicht Kartoffelscheiben einschichten und darauf Streifen von Schweinebraten, Heringsstücke, Zwiebel‑ und Schinkenwürfel geben, bis alle Zutaten untergebracht sind.

Stärkemehl mit wenig Wasser anrühren, mit dem Ei und der sauren Sahne verquirlen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen, über den Auflauf giessen und mit Butterflöckchen zun Überbacken bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 160°C etwa 30 bis 40 Minuten überbacken. Heiss mit gemischtem Salat servieren.

27.10.2008 11:38
Kartoffelgerichte, Aufläufe & Gratins
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Mangold-Ricotta-Ravioli

Zutaten

 
      NUDELTEIG
300 Gramm   Mehl
2     Eier
4     Eigelbe
1 Essl.   Olivenöl
1 Prise   Salz
 
      FÜLLUNG
2     Schalotten
1     Knoblauchzehe
350 Gramm   Mangold (grün oder rot)
2 Essl.   Butter
  Etwas   Salz
  Etwas   Pfeffer
  Etwas   Muskat
60 Gramm   Mehlbutter (weiche Butter und Mehl zu gleichen Teilen vermischt)
120 Gramm   Ricotta oder Ziegenfrischkäse
  Etwas   Mehl zum Ausrollen
8     Eigelb
1     Eiweiss, verquirlt
 
      AUSSERDEM
2–3 Essl.   Butter
50 Gramm   Pinienkerne, gehackt
100 Gramm   Parmesan, frisch gehobelt

Zubereitung

Mehl, Eier, Eigelbe, Olivenöl und Salz gut miteinander zu einem Teig verkneten und 1 Stunde ruhen lassen.

Schalotten und Knoblauch schälen und hacken. Mangold blanchieren und grob hacken. Für die Füllung Butter in einer Pfanne erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin anschwitzen. Mangold darunter mischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Mangold durch ein Sieb schlagen, dabei den Fond auffangen und aufkochen lassen. Diesen mit etwas Mehlbutter sämig binden. Ricotta in den Fond geben und verrühren. Den abgetropften Mangold wieder dazugeben. Die Mischung etwas abkühlen lassen.

Auf die Arbeitsfläche Mehl stäuben und darauf den Nudelteig in dünne, lange Bahnen ausrollen. In grossen Abständen 8 gehäufte Esslöffel der Füllung setzen. Jeweils eine Mulde in die Mitte der Füllung drücken und vorsichtig ein Eigelb hinein setzen. Teig zwischen den Füllungen mit verquirltem Eiweiss bestreichen. Mit einer weiteren Nudelbahn locker bedecken. Zwischenräume gut andrücken und Ravioli ausstechen bzw. ausschneiden.

Ravioli in kochendes Salzwasser geben und 4 Minuten ziehen lassen. Danach herausnehmen und abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne leicht nussig werden lassen, Pinienkerne dazugeben und die Ravioli darin schwenken. Nochmals leicht nachwürzen.

Ravioli auf Pastateller anrichten und mit Parmesan bestreuen. Mit frischen Kräutern dekorieren.

22.10.2008 09:21
Pastagerichte
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Ist Essen bald Luxus?

Entwicklungsorganisationen legen Studie zum weltweiten Hunger vor

Durch die dramatisch gestiegenen Preise für Nahrungsmittel hat die Zahl der Hungernden drastisch zugenommen. Im vergangenen Jahr ist sie weltweit um 73 auf 923 Millionen Menschen angestiegen. Anlässlich des Welthungertages am Donnerstag, 16. Oktober, fordern die evangelische Hilfsaktion „Brot für die Welt“ und die Entwicklungsorganisation Germanwatch gezielte Maßnahmen zur Hungerbekämpfung. Es müssten wesentlich mehr Mittel zur Förderung des ländlichen Raums in Entwicklungsländern bereit gestellt werden. Ihre Forderung untermauern beide Organisationen mit der gemeinsamen Studie „Ist Essen bald Luxus?“.

Damit, so Bernhard Walter, Ernährungsexperte von „Brot für die Welt“, solle eine nachhaltige Landwirtschaft mit den Bauern und Viehhaltern vor Ort umgesetzt werden. Dies lasse sich aber nur durch eine gezielte Unterstützung für arme Kleinbauern umsetzen. In einer gemeinsamen Studie haben „Brot für die Welt“ und Germanwatch die Reaktionen armer Staaten – wie Mali und Burkina Faso – auf den Anstieg der globalen Lebensmittelpreise untersucht. Das Ergebnis: Essen ist in diesen Ländern für viele Menschen zum Luxus geworden.

„Die Nahrungsmittelkrise hat katastrophale Folgen für den Frieden, die Sicherheit und die Menschenrechte in unserem Land“, berichtet Michael Yanogo, Direktor des Albert-Schweitzer-Zentrums in Burkina Faso. „Die Hungeraufstände in unseren großen Städten haben zu einer Zerstörung von öffentlichen und privaten Gütern, zu Festnahmen zahlreicher Personen und zur Zerstörung des sozialen Klimas geführt.“ Die Stadtbevölkerung gebe inzwischen mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Nahrungsmittel aus. Für viele Menschen seien Lebensmittel schlicht unbezahlbar geworden. Die Folge: vor allem die Lage der Kinder habe sich drastisch verschlechtert. Im Alter von 5 Jahren seien mehr als die Hälfte inzwischen unterernährt.

Tobias Reichert, Autor der Studie von Germanwatch, betont: „Die Untersuchungen in Mali und Burkina Faso machen deutlich, dass Kleinbauern den Willen und das Potenzial haben, auf die steigenden Lebensmittelpreise zu reagieren.“ Vor diesem Hintergrund begrüßt Reichert, dass die Bundesregierung 600 Millionen Euro zusätzlich zur Förderung der Landwirtschaft in Entwicklungsländern zur Verfügung stellt. Seiner Auffassung nach ist noch mehr Entwicklungshilfe notwendig. Sie könne aber nur eine Ergänzung zu den Anstrengungen der Entwicklungsländer sein. Die Länder des Südens müssten auch aus ihren eigenen Staatshaushalten mehr Mittel für die bäuerliche Bevölkerung bereit stellen.

20.10.2008 10:41
Ernährung
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Kartoffelgulasch mit karamelisierten Pflaumen

Zutaten

1 kg   Grosse, festkochende Kartoffeln
1     Rote Paprika
1     Grüne Paprika
2 gross.   Zwiebeln
4     Fein gehackte Knoblauchzehen
2 Essl.   Tomatenmatk
      Salz, Pfeffer
      Kümmel
      Paprikagewürz
      Brühe
      Zitronenabrieb
      Rotwein
      Olivenöl
12     Pflaumen (frisch/getrocknet)

Zubereitung

Zwiebeln und Paprika würfeln. Danach in Olivenöl glasieren, bis sie leicht Farbe annehmen. Tomatenmark dazu und die Masse nochmals gut durchrösten. Als nächstes das Gemüse mit Rotwein und Brühe ablöschen, darauf achten, dass alles gut bedeckt ist. Mit Knoblauch und den anderen Gewürzen abschmecken. Kartoffeln schälen, in daumendicke Würfel schneiden und in der Sauce etwa 20 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit Pflaumen halbieren und entsteinen.

In einer Pfanne Zucker karamelisieren und die Pflaumen hinzugeben. Nun die Pflaumen mit ein bisschen Butter dünsten und über das Gulasch geben.

17.10.2008 10:07
Kartoffelgerichte
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Vier Kriterien für ein gesundes Leben

Langzeitstudie mit Frauen bestätigt bessere Gesundheit

Ein gesunder Lebensstil mit einer vollwertigen Ernährung und ausreichend Bewegung kann Frauen mittleren Alters vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs schützen. So lautet das Resultat einer US-amerikanischen Langzeitstudie, die kürzlich im Britischen Ärzteblatt veröffentlicht wurde. Die Forscher hatten knapp 78.000 Krankenschwestern für einen Zeitraum von 24 Jahren begleitet. Die Frauen machten im Abstand von zwei bis vier Jahren ausführliche Angaben zu ihrer Ernährungs‑ und Lebensweise und berichteten über eventuell aufgetretene Erkrankungen.

Die Wissenschaftler definierten vier Kriterien für einen gesunden Lebensstil: eine ausgewogene Ernährung, ein gesundes Körpergewicht, Nichtrauchen und täglich sportliche Aktivitäten. Wer diese vier Faktoren erfüllte, konnte das Risiko für eine chronische Erkrankung deutlich senken. Bis zum Ende der Studie starben knapp 8.900 Probanden, davon 1.800 an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung und 4.500 an Krebs. Mehr als die Hälfte dieser Todesfälle wäre laut Berechnungen durch eine gesunde Lebensweise vermeidbar gewesen.

Schon geringe Verbesserungen des Lebensstils, auch um einzelne Kriterien, können das Risiko für eine chronische Erkrankung deutlich senken, betonen die Wissenschaftler. Bei Frauen, die sich gesund ernährten, war das vorzeitige Sterberisiko beispielsweise um 13 Prozent geringer. Wer sich regelmäßig bewegte, konnte die Wahrscheinlichkeit für einen vorzeitigen Tod um 17 Prozent senken. Den größten Einfluss hatte jedoch das Nichtrauchen mit 28 Prozent. Bei Frauen, die übermäßig viel Alkohol tranken, war das Krebsrisiko deutlich erhöht.

14.10.2008 18:33
Ernährung
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Greenpeace warnt: Pestizide in Kräutern und Gewürzen

Bis zu 22 verschiedene Pestizide stecken in einem einzigen Gläschen Paprikagewürz. Drei von 33 getesteten Produkten überschreiten oder erreichen die EU-Grenzwerte für Pestizidbelastung. Das ist das Ergebnis des aktuellen Pestizidtests, in dem Greenpeace fünf der beliebtesten Gewürze und Kräuter unter die Lupe genommen hat. Greenpeace warnt vor Paprikagewürz der Marke „Spice Islands“ von Edeka und der Marke „Wagner“ von Kaufhof sowie vor getrockneter Petersilie der Marke „Le Gusto“ von Aldi. Viele der insgesamt 53 gefundenen Pestizide sind gesundheitlich besonders bedenklich. 18 davon sind in der EU nicht zugelassen. Greenpeace erstattete Anzeige bei den zuständigen Lebensmittelüberwachungs-Behörden.

„Mit den Pestiziden aus einer starken Prise Paprika oder Dillspitzen kann man sich das ganze Essen verderben“, sagt Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace. „Die Supermärkte dürfen solche Gift-Mischungen nicht verkaufen. Es ist unglaublich, dass die Behörden solche Missstände dulden. Die deutschen Verbraucherminister müssen endlich die Lebensmittelüberwachung verbessern und sich für schärfere EU-Grenzwerte einsetzen.“

Stark belastete Ware fand Greenpeace bei Edeka, Aldi, Kaisers-Tengelmann und Kaufhof. Produkte von Rewe und Lidl schneiden deutlich besser ab. Besonders negativ fallen Paprikapulver, Dill und getrocknete Petersilie auf. Dagegen sind Pfeffer, frische Petersilie und Ingwer meist gering belastet. Greenpeace bewertet nur sechs der 33 Testproben als empfehlenswert. Gekauft wurden die Kräuter und Gewürze Mitte September in Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und Jena.

Insgesamt fand das von Greenpeace beauftragte Labor 53 verschiedene Pestizide. Im Schnitt vier in jeder Probe. 35 der gefundenen Pestizide sind besonders gesundheitsgefährdend. Häufig nachgewiesen wurde das krebserregende Cyproconazol, das die Fortpflanzung beeinträchtigende Carbendazim, und das ins Hormonsystem eingreifende und das Erbgut verändernde Thiabendazol. Mit illegalen Spritzmitteln belastete Ware gelangt zum einen durch Importe aus Übersee auf den EU-Lebensmittelmarkt. Zum anderen werden auch in der EU immer wieder unerlaubte Pestizide eingesetzt. Wiederholt hatte Greenpeace in den vergangenen Jahren illegale Spritzmittel auch in Obst und Gemüse nachgewiesen. Greenpeace fordert, dass gefährliche Pestizide von den Handelsketten und Produzenten durch gesundheits‑ und umweltverträgliche Mittel ersetzt werden.

„Die EU-Verbraucherschutzpolitiker betreiben Grenzwert-Kosmetik, statt endlich wirksam gegen die Pestizidbelastungen vorzugehen,“ so Krautter. Durch die neuen, sehr viel laxeren EU-Höchstmengen, kommt es seit Anfang September dieses Jahres zu deutlich weniger Grenzwertüberschreitungen als zuvor. Nach den alten deutschen Höchstmengen aus dem Jahr 2005 hätte es vier Mal mehr Beanstandungen gegeben.

10.10.2008 08:06
Ernährung, Einkauf
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Nudeln mit Gorgonzola-Nuss-Sauce

Die Mengenangaben beziehen sich auf 2 Portionen:

Zutaten

100 Gramm   Gorgonzola
4 Essl.   Walnusskerne
1/2 Bund   Schnittlauch
1 klein.   Birne
100 Gramm   Staudensellerie
100 ml   Milch
100 ml   Schlagsahne
100 ml   Gemüsebrühe
      Salz
      Pfeffer
1 Essl.   Öl
200 Gramm   Linguine (oder Spaghetti)

Zubereitung

Gorgonzola in feine Stücke schneiden, Walnusskerne hacken, Schnittlauch in feine Röllchen schneiden. Birne vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Birne fein würfeln. Staudensellerie sehr fein würfeln.

Milch, Sahne und Brühe aufkochen. Gorgonzola unter Rühren zufügen und 2 Min. mitkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Schnittlauchröllchen zufügen.

Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Staudensellerie und Birnen 3 Min. andünsten. Walnüsse zufügen. 3 El vom Gemüse beiseite stellen. Restliches Gemüse zur Sauce geben.

Nudeln in reichlich kochendem Salzwasser nach Packungsanweisung garen. Abtropfen lassen und mit dem Gemüse mischen. Die Sauce darübergeben.

Quelle: essen&trinken Für jeden Tag, 1/2008

8.10.2008 09:24
Pastagerichte
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Bitburger sucht kreative Hobbyköche mit Liebe zu Bier

Dass sich Männer in Bezug auf kulinarische Heldentaten am Besten auf den Grill beschränken, ist für Sie ein reines Klisché? Sie sind zudem der Meinung, dass es zu einem Gourmet-Menü mit Sterne-Qualität auch mal ein Premium-Pils sein darf? Dann bewerben Sie sich für den Bitburger Gourmet-Gipfel mit den Jeunes Restaurateurs, Deutschlands jungen Spitzenköchen. Die beiden Premium-Partner für Genuss – Bitburger, Fassbiermarke Nr. 1 in Deutschland, und die jungen Spitzenköche der Jeunes Restaurateurs – rufen alle männlichen Hobbyköche dazu auf, sich zu bewerben. Die Teilnahme am Bitburger Gourmet-Gipfel inklusive einem persönlichen Koch-Coaching kann gewinnen, wer ein selbstkreiertes Rezept einreicht, das am Besten zu einem kühlen, frisch gezapften Bitburger Premium Pils schmeckt. „Selbstverständlich wenden wir bei unserer Jury-Entscheidung Kriterien des gehobenen Kochhandwerks an. Wir sind davon überzeugt, dass sich ein hervorragendes Premium-Pils wie Bitburger sehr gut als Begleiter für ein Menü eignet und freuen uns schon auf die kreativen Vorschläge“, so Alexander Herrmann, Präsident der Jeunes Restaurateurs.

Sei es ein Hopfensalat als Vorspeise oder ein Pilz-Ragout als Hauptgang – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Es wird je ein Gewinner für die Kategorien Vorspeise, Fischgang, Fleischgang und Dessert ermittelt. Die Jury aus dem Kreise der Jeunes Restaurateurs unter dem Vorsitz von Präsident Alexander Herrmann sowie als Bierexperte Heinrich Wurster, Vertriebsdirektor Gastronomie der Bitburger Braugruppe, wird für jede Kategorie das beste Rezept wählen. Bewerbungen können noch bis zum 15. Dezember 2008 eingereicht werden.

Die Gewinner können sich auf ein persönliches Koch-Coaching durch vier junge Spitzenköche freuen. Hier werden sie ihr Rezept einen ganzen Tag unter professioneller Anleitung zubereiten und verfeinern, bis es den Ansprüchen auch der verwöhntesten Gaumen genügt. Jedem Gewinner wird sein „persönlicher junger Spitzenkoch“ zur Seite gestellt, so dass während eines intensiven Trainings viele Tipps und Tricks gelernt werden können.

Das Highlight: am Ende des Tages wird das exklusive Menü die Gäste des Bitburger Gourmet-Gipfels, der Anfang 2009 stattfinden wird, verwöhnen. Hierzu können die Gewinner je drei Freunde oder Verwandte einladen. Selbstverständlich helfen zusätzlich Commis bei der Vorbereitung. Geleitet wird der Abend für Feinschmecker von Alexander Herrmann. „Wir freuen uns schon auf innovative Ideen. Ein spannender, unterhaltsamer Abend mit kulinarischen Hochgenüssen ist garantiert – und dazu natürlich: Bitte ein Bit!“, kündigt Wurster an.

Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2008. Die vollständigen Teilnahmebedingungen finden Sie unter www.bitburger.de

7.10.2008 13:06
Events
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Greenpeace-Erfolg: Landliebe jetzt „ohne Gentechnik“

Greenpeace begrüßt, dass Milch der Marke Landliebe zukünftig mit dem neuen Siegel „ohne Gentechnik“ gekennzeichnet sein wird. Campina stellt als erste große Molkerei ihre Premiummarke auf Tierfütterung ohne Gen-Pflanzen um. Das Unternehmen reagiert damit auf die Forderung von Greenpeace, auf den Einsatz von Gentechnik für Lebensmittel zu verzichten. Landliebe-Milch wird ab Oktober als gentechnikfrei gekennzeichnet, darauf sollen Joghurts und Desserts folgen. Greenpeace fordert die deutsche Milchindustrie auf, Gen-Pflanzen aus der gesamten Produktion zu verbannen.

„Wir freuen uns, dass Campina nun zum Vorreiter für gentechnikfreie Milch wird“, sagt Alexander Hissting, Landwirtschafts-Experte von Greenpeace. „Die meisten Verbraucher wollen keine „Gen-Milch“. In den deutschen Molkereizentralen sollten jetzt die Alarmglocken läuten.“

Noch immer werden viele Kühe in Deutschland mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert und produzieren so „Gen-Milch“ für die Molkereien Müller Milch, Humana Milchunion und Hochwald. Selbst so genannte „Qualitätsmilch“-Hersteller wie Weihenstephan, Bärenmarke oder regionale Molkereien wie Breisgaumilch und Allgäuland wollen nicht zusichern, dass ihre Kühe ohne Gen-Pflanzen gefüttert werden.

Greenpeace konnte 2006 nachweisen, dass Landliebe-Bauern importierte Gen-Pflanzen als Kuhfutter eingesetzt haben. Daraufhin informierten Greenpeace-Aktivisten bundesweit in Supermärkten über „Gen-Milch“ von Landliebe. Tausende Verbraucher haben die Greenpeace-Forderungen mit Protestbriefen, Postkarten und Emails an Campina unterstützt.

Zusätzlich zur „ohne Gentechnik“ Fütterung will Campina die Landliebe-Produkte nun ausschließlich mit europäischem Tierfutter erzeugen. Die Verwendung von Soja will die niederländische Firma mit deutschem Sitz in Heilbronn generell ausschließen. Der Soja-Anbau in Südamerika ist eine der Hauptursachen für die alarmierende Urwaldzerstörung.

5.10.2008 10:21
Ernährung
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