Lasagne Info

Heute starte ich wieder einmal eine kurze thematische Reihe, dieses Mal zum Thema Lasagne:
Lasagneblaetter
Was also sind Lasagne? Hierbei handelt es sich um flache, rechteckige Nudelplatten. Lasagne gibt es in verschiedenen Grössen und Breiten, auch mit wellenförmigen Rändern. Sie werden für Lasagnegerichte oder zu Röhren gerollt, für Cannelloni verwendet.

Inzwischen hat es sich aber eingebürgert, den Begriff Lasagne für das fertige Nudelgericht zu verwenden. Dabei handelt es sich um eben diese Nudelteigplatten, die mit Füllung belegt, in einer Auflaufform abwechselnd geschichtet und im Ofen überbacken werden. Im Prinzip also ein Nudelauflauf bzw –gratin.
Lasagnegericht
Das Wort „lasagna“ (Plural lasagne) wird vom griechischen Wort „lasanon“ für Nachttopf abgeleitet. Der Begriff wurde später von den Römern als „lasanum“ in der Bedeutung Kochtopf übernommen. Die Italiener verwendeten dann das Wort, um sich auf das Gefäss zu beziehen, in dem zubereitet wurde, was heute als Lasagne bekannt ist. Heute bezeichnet die Vokabel „lasagna“ das Gericht selbst.

Um Verwirrungen zu vermeiden, werde ich also im weiteren den Begriff Lasagneblätter für die Nudelplatten und Lasagne für das Gericht verwenden.

Lasagneblätter kann man selbst herstellen oder fertig kaufen. Es gibt Sorten, die vorgekocht werden müssen, andere können sofort vrewendet werden. Diese garen durch die Flüssigkeit von Füllung und Sauce im Ofen mit. Am besten richtet man sich nach den Angaben auf der Verpackung.

Ich finde allerdings das Selbermachen eindeutig besser. Hierzu ein Zitat von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer:

„Was die Lasagneblätter angeht, man kann sie natürlich fertig kaufen. Aber wetten: Wenn Sie diese einmal selbst gemacht haben, dann tun Sie das immer! Sie schmecken um so viel besser und haben einfach eine schönere Konsistenz. Und wenn sie ungekocht zwischen den Saucenschichten gebettet garen, nehmen sie den Geschmack aller Zutaten ungleich besser in sich auf. Wir versprechen Ihnen: So viel Mühe ist es gar nicht!“

Dem kann ich mich vollinhaltlich nur anschliessen. Eine gute Alternative sind auch fertige frische Lasagneblätter aus der Tiefkühlung. In den Rezepten, die ich dazu in den nächsten Tagen poste, werde ich immer nur den Begriff Lasagneblätter verwenden. Ob gekauft oder selbstgemacht, kann dann jeder für sich selbst entscheiden! Am kommenden Wochenende werde ich auf jeden Fall auch die Grundrezepte für Nudelteig veröffentlichen.

28.6.2007 14:33 von Mike B.
Pastagerichte, Warenkunde, Aufläufe & Gratins
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