Kartoffelpuffer Info 2

Bevor ich zu den Rezepten komme, im folgenden erst einmal noch einige Tips und Tricks zu Reibekuchen:

  • Für die Herstellung eignen sich am besten vorwiegend festkochende Kartoffelsorten.
  • Beim Reiben verfärben sich die Kartoffeln schnell bräunlich. Da sie beim Backen aber wieder appetitlich hell werden, erübrigt es sich, Zitronensaft zuzugeben. Dennoch sollte die Kartoffelmasse möglichst schnell ausgebacken werden.
  • Reibekuchen immer in heissem Fett, möglichst Butterschmalz oder hoch erhitzbares Öl, ausbacken. Denn nur dadurch kann sich möglichst schnell eine Kruste bilden. Durch sie werden die Puffer knusprig und sie verhindert, dass zu viel Fett in die Puffer eindringt. Ist das Fett nicht heiß genug, werden sie stattdessen weich und fettig.
  • Auch wer ansonsten sparsam mit Fett umgeht: bei Reibekuchen darf man auf keinen Fall zu wenig davon nehmen, sonst werden sie ebenfalls weich, statt knusprig!
  • Wer eine fettärmere Variante such, viele Reibekuchenteige kann man auch mit sehr wenig Fett in einem beschichteten Waffeleisen ausbacken.
  • Reibekuchen immer heiss und möglichst frisch aus der Pfanne servieren.
  • Wer will, kann zum Teig auch eine Messerspitze Backpulver geben, dadurch sollen die Reibekuchen bekömmlicher werden.
  • Es empfiehlt sich, die Zwiebeln mit einem Messer ganz fein zu schneiden. Wenn sie zu fein gerieben oder in der Küchenmaschine gehackt werden, können sie sonst leicht bitter werden.
  • Eine schönere Farbe erhalten selbstgemachte Reibekuchen, wenn man in den Teig eine sehr fein geriebene Möhre mischt.

18.6.2007 10:08 von Mike B.
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